
Wie man den Außenbereich im Winter wirklich nutzbar macht
Seien wir ehrlich: Die meisten Außengastronomiebereiche sind im Winter praktisch nutzlos, sobald die Temperaturen sinken. Herkömmliche Heizgeräte reichen nicht aus – der Wind weht die Wärme weg, bevor sie überhaupt bei den Gästen ankommt.
Deshalb verwenden wir Kurzwell-Infrarot-Heizgeräte. Anstatt versuchen zu wollen, den gesamten Außenbereich zu erwärmen (was unmöglich ist), strahlen diese Geräte die Wärme direkt auf die Menschen und die Möbel ab. Es fühlt sich an, als würde man an einem Frühlingstag in der Sonne sitzen. Wenn man eine offene Terrasse hat, ist das wirklich die einzige Möglichkeit, sie nutzbar zu machen.
Warum die IP55-Zertifizierung wichtig ist
Wenn man die Heizgeräte unter die Tische stellt oder draußen installiert, werden sie allen möglichen Einflüssen ausgesetzt sein: Regen, Schnee sowie die aggressiven Reinigungsmittel, die das Personal jede Nacht verwendet.
Wir verwenden nur Geräte mit der IP55-Zertifizierung. Das bedeutet im Klartext, dass der Gehäuseaufbau so konstruiert ist, dass Staub nicht eindringen kann und das Gerät auch einem Wasserstrahl aus jeder Richtung standhalten kann. Ohne diese Zertifizierung dringt Feuchtigkeit in die Elektronik ein – dadurch entstehen Kurzschlüsse oder die Glühbirnen gehen viel früher kaputt. Das ist sicherlich keine angenehme Situation für einen Freitagabend.
Wie man die Gäste warm hält – und mehr Bestellungen erhält
Das Geheimnis liegt darin, „Wärmepuffer“ zu schaffen. Indem man die Heizgeräte direkt unter die Tische stellt, wird die Wärme genau dort erzeugt, wo sich die Gäste befinden. Das ist viel effektiver, als Heizgeräte an der Decke anzubringen und darauf zu hoffen, dass es funktioniert.
Und hier kommt der eigentliche Vorteil: Wenn die Gäste es gemütlich haben, beeilen sie sich nicht. Sie bleiben länger, bestellen gerne noch einen Drink oder ein Dessert, das sie ursprünglich nicht geplant hatten. Zudem kann man Tische verkaufen, die normalerweise wegen der Kälte nicht gebucht werden würden. Das ist eine einfache Möglichkeit, auch in der Nebensaison Geld zu verdienen.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Man kann diese Geräte nicht einfach in eine normale Steckdose anschließen. Sie benötigen viel Strom – daher braucht man einen separaten Stromkreis. Wenn die Leitungen im Außenbereich alt oder zu dünn sind, wird es immer wieder zu Ausfällen kommen. Wir empfehlen immer, für den Weg zum Gerät wärmebeständige Kabel zu verwenden.
Noch ein Tipp: Kurzwell-Infrarot-Heizgeräte liefern sofortige Wärme – doch die Wärme breitet sich nicht ewig aus. Man muss die Position des Geräts genau richtig einstellen. Wenn das Gerät ein paar Zentimeter zu weit entfernt ist, kann es an den Rändern des Tisches „kalte Stellen“ geben. Es erfordert etwas Präzision – doch einmal richtig eingestellt, funktioniert es perfekt.