
Hochleistungs-Infrarot: Die clevere Lösung für gewerbliche Energieverbräuche
Sprechen wir über Hochleistungs-Infrarotheizlampen – solche, die darauf ausgelegt sind, den Energieverbrauch eines Gebäudes zu reduzieren und nicht nur einen Raum zu erwärmen.
Für Betreiber gewerblicher Immobilien geht es hierbei nicht um mehr Behaglichkeit. Es ist eine technische und ingenieurmäßige Maßnahme, den Gesamtenergiebedarf des Gebäudes zu senken und die ESG-Berichterstattung zu verbessern.
Technische Details: Leistung, Spannung und Wärmeabgabe
Der Vorteil von Infrarot liegt darin, dass Wärme direkt abgegeben wird. Es wird keine Energie verschwendet, um Luft zu erwärmen, die beim Öffnen einer Tür sofort entweicht.
Diese Geräte sind so konstruiert, dass sie eine hohe Wärmeleistung auf kleinem Raum liefern. Hier kommen die elektrischen Spezifikationen ins Spiel: Ein 400V-System reduziert den Strom im Vergleich zu niedrigeren Spannungen. Das führt zu geringeren Energieverlusten in der Verkabelung und entlastet Schaltanlagen und Kabel.
In Kombination mit einer Nennleistung von 2500W liefert jeder Heizstrahler eine vorhersagbare Leistung pro Längeneinheit. So kann das System exakt auf die jeweilige Zone abgestimmt werden, ohne die Stromkreise zu überlasten.
Material & Konstruktion: Halogen, Quarz und passende Anschlüsse
Im Inneren befindet sich ein halogengefülltes Quarzglasgehäuse. Die Halogenchemie sorgt für stabile Filamentleistung, verhindert vorzeitigen Verschleiß und sichert eine konstante Wärmeabgabe über die Nutzungsdauer.
Das Quarzrohr ist widerstandsfähig gegenüber hohen Temperaturen sowie schnellen Temperaturwechseln beim Aufheizen und Abkühlen und neigt nicht zum Reißen.
Für die Installation ist die R7s-Fassung der branchenübliche Anschluss für lineare Lampen. Sie gewährleistet sicheren, korrekten elektrischen Kontakt und erleichtert den Austausch vor Ort.
Einsatzbereiche & Vorteile: Geringere Last, bessere ESG, einfachere Wartung
Denken Sie an Außen- oder halbgeschützte gewerbliche Bereiche wie Gebäudeeingänge, Terrassen und Aufenthaltszonen. Der Betrieb herkömmlicher Luftheizungen dort verursacht schnell hohe Betriebskosten.
Infrarotheizungen erwärmen gezielt Oberflächen und Objekte, die von Personen berührt werden, sodass der Komfort erhalten bleibt, während der Energieverbrauch sinkt. Diese Reduzierung des Energiebedarfs unterstützt direkt die Senkung der CO2-Bilanz und verbessert die ESG-Kennzahlen.
Es gibt jedoch eine Einschränkung: Aufgrund der hohen Wärmedichte sind Planung der Umgebung und Steuerung erforderlich. Die Strahler werden sehr heiß, daher sind ausreichende Abstände, Schutzvorrichtungen und eine geeignete thermische Steuerung notwendig.
Der Nutzen liegt in einer unkomplizierten Nachrüstung, die den Energieverbrauch reduziert, den Wartungsaufwand minimiert und das Nachhaltigkeitsprofil der Immobilie stärkt.